Erstveröffentlichung bei: Altairboy     English translation

Beurteilung des Reinholds Keuschheitsgürtels

private_lock © 2003


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Click, um die Unterhose auszuziehen!

Dementi

Dieser Text wurde von mir persönlich getippt und gesetzt. Ich habe die Fotos selbst geschossen. Einfach mal anclicken. Die Person bin immer ich und ich entschuldige mich für das haarige Monster. Ich habe nichts kopiert! Ich bitte Euch, das zu honorieren, indem Ihr auch nicht von mir kopiert. Aber ich kann nicht leugnen, dass ich etliche andere Beurteilungen gelesen habe. Also könnte es da Überschneidungen geben.

Da ich weder die Bilder noch den Text als jugendgefährdend einstufe, habe ich diese Seite nicht für ein bestimmtes Alter vorgesehen. Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass Minderjährige genug Geld besitzen, um sich einen Keuschheitsgürtel zu kaufen. Weiterhin ist es auch nicht klug, einen zu kaufen, wenn man noch wächst. Wartet noch ein wenig, bis Eure Zeit gekommen ist!

Vielen Dank an:

Wenn Ihr irgendwelche Kommentare, Vorschläge, Fragen oder was auch immer los werden möchtet, dann schreibt mir eine Email.

private_lock@yahoo.com © 2003

PS: Hier warne ich den Leser der englischen Übersetzung vor meinem deutschen Akzent.

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Entscheidung

Alles begann mit einem primitiven hausgemachten Keuschheitsgürtel. Er bestand nur aus Ketten. Die hatte ich aus einem Bettgestell ausgebaut, das ich auf dem Dachboden fand. Mit einer Zange öffnete ich jedes Glied, um daraus eine erste "Design Studie" zu formen. Das ganze sah sehr nach einer Unterhose aus und hat nicht funktioniert.

Für einige Jahre habe ich die ganze Sache vergessen, bis ich eines Tages über ein sehr interessantes Forum gestolpert bin. Von da hat es nicht lange gedauert, auch diese Seite und viele andere zu finden.

Ich war absolut fasziniert von dem Gedanken, in einem echten Gürtel eingeschlossen zu sein. Aber die sind ziemlich teuer. Also habe ich die Entscheidung noch ein wenig aufgeschoben.

Übrigens wollte meine (frühere) Freundin einfach nicht auf Zweideutigkeiten reagieren, die ich immer wieder machte. Sie war wohl schon überfordert mit meinen sexuellen Wünschen in Bezug auf SM. Schließlich konnte es so nicht weitergehen. Dann war ich halt wieder allein.

Deswegen hörten meine Fantasien aber nicht auf. Die Frau meiner Träume verlor nur das Gesicht. SIE macht Dinge, undenkbar für meine Ex.

Eines Tages fasste ich den Entschluss, mir einen Keuschheitsgürtel zu kaufen. Das dauerte so lange, weil ich dachte, ich würde niemals den Mut finden, es der nächsten Frau in meinem Leben zu beichten. Immer wieder zögerte ich. Es war ja auch verdammt viel Geld. Und ich wollte doch, dass SIE das Paket auspacken würde, um mich dann sofort einzuschließen. Also wollte ich eigentlich warten, bis SIE in mein Leben tritt.

Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und doch meinen eigenen Reinholds Keuschheitsgürtel bestellt. Der Email-Kontakt war sehr freundlich beginnend mit der allerersten Zeile. Ich hatte viele Fragen, die nicht auf der Website beantwortet wurden.

Reinhold versorgte mich mit jeder Menge Details und einigen Nahaufnahmen, um mir einen besseren Eindruck vom Verschluss zu geben.

Bald war ich überzeugt, dass sein Gürtel die beste Lösung für mich ist!

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Alternativen

Natürlich habe ich auch über Stahl nachgedacht. Aber die verfügbaren Designs haben mich nicht angesprochen. Die organische Linienführung des Reinholds Gürtels hat mich am meisten angezogen. Er sieht so natürlich aus.

Dazu kommt, dass ich Pech mit einem Paar Handschellen hatte. Nach einiger Benutzung wurde die Metalloberfläche stumpf. Aber bei Epoxydharz erwarte ich diesen Effekt nicht.

Außerdem gibt es schon genug Menschen, die allergisch auf einige Metalle reagieren. Ich will nicht dazu gehören. Manchmal kann man Metalle "riechen". Ich denke mir, das kommt daher, dass die Oberfläche sich abnutzt. Auch, wenn sie nicht wirklich rostet, irgendwas passiert da. Aber dieses Plastik-ähnliche Verbundmaterial, das allen möglichen Chemikalien widersteht, wird nicht riechen. Da bin ich mir sicher.

Ich halte Metall nicht für sicherer. Mit einer wirklich billigen Säge habe ich es schon bearbeitet. Der Knackpunkt ist nicht, dass man es nicht durchtrennen kann, wenn man es will. Man SOLLTE NICHT WOLLEN, weil man das seiner Schlüsselhalterin erklären muss. Und wenn man ihren Zorn nicht fürchtet, dann wird man sich wenigstens wegen dem vielen Geld ärgern, das man dafür ausgegeben hat.

Bauarten, die nur die Hoden foltern, habe ich von vornherein ausgeschlossen. Von Selbstexperimenten weiß ich, dass ich keine Vorrichtung an meinem Sack anbringen kann, die sicher ist und dabei nicht die Blutzirkulation stört. Aber im schlaffen Zustand sind die Eier das einzige, woran eine Vorrichtung sich festhalten könnte. Wenn ich jedoch nicht auf cock & ball torture (cbt) stehe, dann sehe ich da keine Möglichkeit.

Zum Schluss ist da noch ein letzter Grund. Habt Ihr schon jemals gehört, dass sich ein Reinholdsbesitzer über Tragekomfort beschwert hätte? Nein? Denkt nur mal kurz darüber nach: ein Reinholds braucht keinerlei Polsterung! Kein Grund, sich um das Ankleben von Neopren zu sorgen.

Einmal las ich von jemandem mit einem Metallgürtel. Um ihn anzupassen, musste er ihn biegen und bekam es partout nicht auf die Reihe. Also wurde der Gürtel per Post hin und hergeschickt. Als er ihn zurück bekam, war eine Schweißnaht gebrochen. Was für eine Fehlkonstruktion, wenn sie nicht einmal die Post überlebt?

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Maß nehmen

Es hat wirklich lange gedauert, bis dieser Tag endlich kam. Aber hat Keuschheit nicht zufällig mit warten zu tun? Einige Male wurde der mögliche Termin weiter nach hinten geschoben.

Anfang April besuchte ich Reinhold dann. Sein Ein-Mann-Geschäft passt in ein kleines Arbeitszimmer in seinem wirklich schönen Haus. Die Nachbarn wissen wohl nichts. Und wenn sie es wissen, dann stecken sie sicherlich selbst in einem seiner Kunstwerke.

Wir unterhielten uns einige Zeit über technische Details und die Entwicklungsgeschichte. Er zeigte mir einige andere Gürtel in verschiedenen Stadien der Fertigstellung zusammen mit den benutzten Werkzeugen.

Alles war gut. Niemand zeigte mit dem Finger auf mich und beschimpfte mich als pervers. Ich zog mich einfach aus, genauso wie vor meinem Arzt. Glücklicherweise bekam ich keine Erektion! Das war in keiner Weise peinlich.

Da war er, mein Gürtel, immer noch von Schrauben zusammengehalten, aber nur für mich zusammengebaut. Vorher hatte ich Reinhold mit einigen Basisdaten versorgt, so dass er die Teile für mich vorbereiten konnte.

Der Bauchgurt passte sofort. Nur das Schrittband war zu lang. Weil man etwas bekanntlich nur einmal abschneiden kann, hatte Reinhold hier großzügig Platz gelassen. Stückchen für Stückchen wurde die Frontpartie gekürzt.

Und bereits kurz später wurde ich zum ersten Mal eingeschlossen. Er forderte mich auf, mich zu setzen und auch mich mal hin zulegen und die Passform zu testen. So konnte er mit einem Filzstift die Schwachstellen anzeichnen.

Um die exakte Form zu erhalten hat Reinhold den Gürtel dann auf mir eingegipst. Es war ein komisches Gefühl. Da fingert jemand zwischen Deinen Beinen herum. Du siehst seine Hände. Du fühlst wie sie manchmal an Deinen Oberschenkeln streicheln. Aber nichts davon kommt bei Deinem Penis an. Da ist nur diese angenehme Hitze vom Gips.

Eine Viertelstunde später wurde ich schon wieder befreit. Obwohl ich mich rasiert hatte, musste ich doch einige verirrte Haare lassen. Während ich duschte hat Reinhold den Gips wieder an den Gürtel geklebt und sauber gemacht.

Das war schon alles. Nach nur wenigen Stunden saß ich schon wieder im Auto auf dem Weg zur nächsten Wartezeit.

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Paket

Sechs Wochen sind seither vergangen. Eine Email kündigte das Paket an. Weil ich nicht zu Hause war, musste ich es am nächsten Tag abholen.

Es war diesen Donnerstag nicht viel los, genauso wie ich es geplant hatte. Ich ging früh und auf dem Weg nach Hause nahm ich das Paket mit. Es war sehr leicht, wenn man das Volumen in Betracht zieht.

Mit zittrigen Finger schnitt ich mich durch das Klebeband. Zuerst fand ich einen Brief mit Anweisungen. Dann zog ich meinen Gürtel aus dem Karton.

Wie angeraten begann ich damit die Schlösser mit allen vier Schlüsseln zu testen. Dann zog ich ins Bad um. Nach einem ersten Vorhalten erwärmte ich den Gürtel mit heißem Wasser. Dadurch wird das Material viel flexibler.

Jetzt gab es kein zurück mehr, also hinein. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich inzwischen so heiß war. Es dauerte eine halbe Stunde, bevor mein Penis wieder der Schwerkraft erlag.

Was für ein Gefühl. Der Gürtel ist viel enger, als ich es mir vorgestellt hatte beim Maß nehmen. Aber es ist nicht unbequem.

Das einzige Problem war ich, der ich mich nicht beherrschen konnte. Mein Glied revoltierte andauernd gegen sein neues Gefängnis. Die ersten zwei Stunden waren eine Qual. Ich kann meinen Penis zwar nicht fühlen. Aber das Blut, dass nicht mehr in die Röhre passt, quetscht die Hoden in der anderen Kammer. So bringt eine Halberektion anhaltenden Schmerz.

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Die ersten Tests

Mit dem angeratenen zwei Stunden Test begann alles. Das waren die härtesten zwei Stunden, die ich bisher im Gürtel hatte. Ich war durchgehend erregt und zum ersten Mal konnte ich nichts dagegen tun.

Um mich ein wenig abzulenken, habe ich die ersten Bilder auf dieser Seite geschossen. Wie man sieht, ist die Farbe noch nicht richtig. Dies ist eben nur die erste Version, mit der der Sitz geprüft werden soll. Es gibt für Reinholds noch einiges zu tun. So muss neben der Farbe die Sicherheit noch verbessert werden.

Am frühen Abend habe ich mich befreit, um dann für die Nacht wieder eingeschlossen zu sein. Nach einigen Stunden Schlaf wurde ich am frühen Morgen wach und hielt es nicht mehr aus. Wie Ihr wisst, habe ich ja immer noch selbst die Schlüssel in der Hand. Also spielte ich ein wenig an mir herum und schlief ein paar Stunden in Freiheit.

Am nächsten Morgen verschloss ich mich für die Dusche. Das und auch die Toilette war kein Problem. Die Fotos überzeugten mich, dass der Gürtel unter Kleidung wirklich unsichtbar ist. So beschloss ich meine ersten 24 Stunden Einschluss zu absolvieren.

Samstag Morgen nach dem Einkaufen befreite ich mich. Niemand, wirklich niemand hatte mein kleines Geheimnis erahnt. Nicht eine Reaktion in der Richtung. Nicht mal eine Andeutung.

Am Sonntag Abend wurde weitergespielt. Und wieder wurde ich am frühen Morgen wach. Ich musste mir wieder ein paar Stunden Pause gönnen, weil ich meinen Schönheitsschlaf brauche.

Montag Morgen verschloss ich mich bis Freitag Morgen, als ich bei einem Gesundheitscheck dies fand.

Besonders in den frühen Morgenstunden neige ich dazu eine unkontrollierbare Erektion zu haben. Die einzige Hilfe ist, wenn ich mich aufrichte und 20 Minuten warte, egal wie müde ich bin. Weil ich das noch nicht wusste, versuchte ich wieder einzuschlafen. Der konstante Druck ließ mich hin und her rollen. Die Bewegung verursachte eine wunde Stelle entlang der Unterseite des Penis. Es war nicht schmerzhaft, wie man vielleicht denken könnte. Immerhin konnte ich es noch zwei Tage aushalten. Nur stellt Euch die Überraschung vor, als der Gürtel sich öffnete.

Dieses Wochenende konnte ich nicht spielen. Aber in der nächsten Woche begann ich wieder mit kurzen Verschlusszeiten. Jetzt war ich viel vorsichtiger in Bezug auf Gesundheit. Regelmäßig kontrollierte ich mich selbst.

Das Wochenende darauf ergab sich die einmalige Gelegenheit, die Reaktion einer Frau zu testen. Sie ist ein guter Kumpel und es wäre kein Problem, wenn sie von meinem kleinen Geheimnis wüsste. Auf dem Weg zu ihr musste ich einige Stunden Auto fahren. Es war wie auf einem Stuhl zu sitzen. Wenn man einmal eine bequeme Position gefunden hat, versucht man sich nicht zu bewegen. Einzig zu erwähnen bleibt die Sonne, die meine Jeans und den Gürtel darunter erwärmte. Ich habe es zuerst gar nicht bemerkt. Aber nach einer Bewegung wusste ich, woher die unangenehme Hitze kam. Kalte Luft aus dem Ventilator zusammen mit meinem weißen T-Shirt lösten das Problem. Nur, bin ich jetzt überzeugt, dass ein Saunabesuch keine gute Idee wäre.

(Später habe ich meine Meinung geändert. Ich denke nun, dass das Gefühl der Hitze durch die gestaute Blutzirkulation hervorgerufen wird. Also wäre es genau verkehrt, still zu sitzen. Im Gegenteil, man sollte "dynamisch" sitzen! Das kann sich für Euch anders darstellen.)

Bei der Ankunft umarmten wir uns. Weil ich größer bin, musste ich mich herunter und nach vorn beugen. Da war also keine unpassende Berührung möglich. Als erstes verlangte mich nach einer Dusche. Zum einen war ich gut durch gebraten von der Hitze im Auto. Und dann wollte ich natürlich meine Leistenregion prüfen, soweit das ohne Schlüssel geht.

Am Abend ging es hinaus in die Stadt. Auf dem Rückweg verpassten wir den letzten Zug. So mussten wir eine Stunde laufen. Zuerst dachte ich, ich sterbe. Aber es war unerwartet einfach. Die kühle Nachtluft verhinderte, dass ich schwitzte. Mit jedem Schritt wurde kalte Luft durch meine Hose gepumpt.

In der Nacht habe ich mich sehr vorsichtig umgezogen, damit sie mir nichts weg guckt. Am nächsten Morgen präsentierte ich mich kühn nur in Unterhose und Gürtel, wie auf den Fotos hier. Aber nichts geschah! Ich kann nur raten, dass sie gar nicht richtig zugesehen hat.

An einem anderen Abend haben wir uns im Park unterhalten. Je später der Abend, desto interessanter wurden die Themen. Schließlich habe ich ihr von dem Gürtel erzählt. Sie war etwas schockiert, aber nicht abgestoßen. Im Rückblick fragte ich sie, ob sie wirklich nichts geahnt hat. Das einzige, was ihr aufgefallen war, ist dass ich ja ganz gut bestückt wäre, wenn man die Beule in meiner Hose sieht. Es kam kein Wort zu Geruch oder seltsamen Verhalten wie unruhiges herumrutschen auf Stühlen.

Am nächsten Tag forderte ich sie auf, mich zu beobachten. Ich wollte wissen, ob es offensichtlich sei für einen eingeweihten Betrachter. Aber sie konnte nicht sagen, ob ich den Gürtel noch trage, solange ich mich nicht ausziehe.

Zu Hause gab ich meiner Haut einen Tag zur Erholung. Da war kein besonderer Grund. In der folgenden Woche trug ich den Gürtel für mehrere kurze Perioden.

Reinhold hatte meinen zweiten Termin eine weitere Woche verschoben. Ich weiß nicht, ob es reiner Zufall oder eine weise und vorausschauende Entscheidung von ihm war. Aber jetzt musste ich den Gürtel tragen, bis er mich aufschließen würde. Auch wenn ich mir vorkam, wie ein kleiner Junge, dem man sagt das Weihnachten eine Woche verschoben wird, so konnte ich durch die zusätzliche Zeit doch wertvolle Erfahrungen sammeln.

Meine erste keusche Woche ging ohne besondere Vorkommnisse vorüber. Ich habe noch etwas mit dem Fahrrad experimentiert. Es ist immer noch eine große Herausforderung. Man kann es auch als Selbstfolter bezeichnen. Aber ohne Drahtesel geht es eben nicht. Ich hoffe, dass ich das mit der anstehenden Überarbeitung des Gürtels und viel Training in den Griff kriege. Wegen dem warmen Wetter hält der Schweiß die Haut dort feucht, wo der Oberschenkel sich am Schrittband reibt. Die Stelle ist besonders empfindlich.

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Der Hintereingang.

Den Gürtel tragen

Zuerst die guten Nachrichten: Wie man auf den Fotos sieht, ist der Gürtel wirklich unsichtbar! Selbst eine knappe Unterhose kann ihn verbergen.

Duschen und Baden ist kein Problem. Die Finger bringen die Seife hin, wo sie gebraucht wird. Wo anfassen verboten ist, spült das Wasser durch. Macht euch keine Sorgen, wegen dem Abtrocknen. Einfach den ganzen Gürtel schütteln, damit die letzten Tropfen raus laufen und dann die Oberfläche abwischen. Das restliche Wasser wird entweder von der Kleidung oder durch die Haut aufgenommen. Genau genommen wird der Hodensack ohnehin nicht richtig trocken, weil man dort immer ein wenig schwitzt. Das ganze dauert nicht länger als früher. Man spart sogar die Zeit, die man sonst mit seinem Ding verspielt hat.

Auch der Toilettengang funktioniert gut. Für ein kleines Geschäft muss man sich lediglich darauf konzentrieren, es langsam kommen zu lassen. Falls der Druck zu hoch ist, habe ich das Gefühl, dass Urin zu den Hoden überläuft. Darum habe ich mehrere kleine Löcher bestellt, die um das eine große ein Sieb bilden sollen. Der Hintereingang wird vom Afterloch schön offen gehalten. Erst wird die restliche Flüssigkeit aus der Penisröhre geschüttelt und mit Papier nach getupft. Dann den Anus abwischen und fertig. Es könnte helfen, dort rasiert zu sein. Dann ist nichts im Weg und man braucht nur ein Minimum an Papier. Dann sollte ich noch erwähnen, dass man nicht mehr richtig pressen kann. Man wartet also, bis Mutter Natur genug Druck aufgebaut hat. Anfänglich wird man die Toilette öfters aufsuchen. Aber nicht etwa, weil man von dem Anblick nicht genug bekommt. Manchmal sitzt man einfach nur eine Runde auf der Schüssel. Ja, SITZEN meine Herren! Pinkeln im stehen gehört der Vergangenheit an, weil man die Richtung des Strahls nicht beeinflussen kann.

Sitzen auf unterschiedlichen Stühlen kann manchmal unangenehm werden. Man rutsch herum, wie ein kleines Kind, dass sich nicht zu benehmen weiß. Am schlimmsten wird bei mir das Steißbein gedrückt. Je nach Winkel und Position kann man den Schmerz variieren. Am komfortabelsten ist es, die Füße tief unter den Stuhl zu stecken. Die frei hängenden Knie hebeln das Hinterteil empor. Eine weitere Möglichkeit ist, sich auf einen Fuß zu setzen. Damit wird das Becken in Schräglage gebracht. Falls man nicht beobachtet wird, kann man auch in eine fast liegende Position rutschen mit ausgestreckten Beinen. Überraschenderweise sind gepolsterte Sitzmöbel nicht immer von Vorteil. Je nach Material sinken die Beckenknochen tief ein, während der flächige Keuschheitsgürtel in die Pofalte gepresst wird.

Stehen ist wohl die angenehmste Position. Gehen geht auch. Man kann sicher auch Joggen. Aber Rennen ist stark abhängig davon, von wem man verfolgt wird. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Keuschheitsgürtel immer auch ein Stück Bondage ist. Erwartet nicht, dass das keine Auswirkungen auf Euer tägliches Leben hat. Ich behaupte lediglich, dass man den Effekt verbergen kann. Glücklicherweise kann ich jede statische Position erreichen, die auch ohne möglich ist. Zum Beispiel kann ich meine Zehen bei gestrecktem Knie berühren oder die Oberschenkel gegeneinander drücken. Die Beine übereinander schlagen ist möglich, aber unbequem. Der Gürtel beeinträchtigt vor allem dynamische Bewegungen und das Verhalten. Alles, was man macht, ist zuerst einmal mit gespreizten Beinen. Treppen hinaufsteigen sieht etwas lächerlich aus. Weil die Oberschenkel gegen den Peniskäfig reiben, stelzt man wie ein Storch. Mit der Zeit kann die Haut wund scheuern.

Als letztes Highlight komme ich zum Fahrrad fahren. JAWOHL! Ich scherze nicht. Natürlich musste ich den Sattel anpassen, weil die Penisröhre ziemlich weit nach unten zeigt. Ich will Euch auch nicht vormachen, es sei angenehm. Das Steißbein wird grausam gequetscht. Man sitzt nicht richtig im Sattel, sondern berührt ihn nur, um die Beine ein wenig zu entlasten. Im höchsten Gang reduziert sich sowohl die Anzahl als auch die Geschwindigkeit der Bewegungen. Es sieht aus, als sei man immer unter Zeitdruck, weil man entweder auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigt, oder ausrollt. Es ist sehr schwer eine Geschwindigkeit zu halten. Wenn niemand guckt, kann man zu einer Seite rüber rutschen, so dass der Gürtel neben dem Sattel ist und man auf dem Bein sitzt. Je nach Fertigkeit empfehle ich freihändig zu fahren in einer sehr aufrechten Haltung. So kann man eine maximale Strecke von 10 Kilometern überleben.

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Die neue Rückseite.

Das zweite Mal Maß nehmen

Der zweite Besuch bei Reinholds war etwas kürzer, weil es nicht so viel zu tun gab. Ich bin auch seiner Familie über den Weg gelaufen. Aber die haben nichts gesagt.

Reinhold musste den hinteren Teil noch mal überarbeiten, weil eine Verbindung gebrochen war. Ich hatte den Gürtel wohl zu weit auf gebogen im offenen Zustand. Nachdem man ihn verschlossen hat, kann das aber nicht mehr passieren. Der neue String ist breiter und aus schwarzer Karbon-Faser, die steifer ist.

Mit dieser Änderung konnte er die Partie auch gleich neu formen. Die Länge wurde um einen Zentimeter gekürzt. Das war nötig, um mich daran zu hindern, meinen Penis aus der Röhre zu ziehen. Dadurch wird der Gürtel enorm eng und wirklich sicher. Ohne Ausweg!

Weiterhin schmiegt sich die Rundung besser an mein Steißbein. Das erleichtert das Sitzen, weil der Druck auf eine breite Fläche verteilt wird.

Dann wurde der Wulst oberhalb der Peniswurzel für verbesserte Sicherheit erhöht. Man kann es als graue Masse in dem Bild oben sehen. Zusammen mit der engen Passform erfüllt der Gürtel nun wirklich seine Aufgabe mich keusch zu halten.

Zusätzlich hat Reinhold kleine Löcher neben den großen Urinauslass gebohrt. Damit wird der Toilettenbesuch einfacher, weil sich kein Druck mehr aufstauen kann in der Röhre.

Alles in allem ist der Gürtel jetzt sowohl komfortabler als auch sicherer. Aber es ist immer noch nicht das Optimum. Die extrem steife Konstruktion macht es sehr schwer, den Gürtel anzuziehen. Also habe ich ein weiteres Extra bestellt. Ein Scharnier zwischen Peniskäfig und Afterloch.

Schließlich wird der Gürtel nun höher gezogen. Das verlangte nach einer Modifikation der Penisröhre. Ich habe den Eingang etwas tiefer gelegt.

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Detail mit geöffneten Schlössern.

Probleme mit dem Gürtel

Ich muss vorweg betonen, dass diese Beschreibung sich zusammen mit dem Gürtel entwickelt hat. Es ist keine komplette Liste aller Probleme. Andersherum habe ich versucht so genau wie möglich zu sein. Es werden eventuell Schwierigkeiten beschrieben, an denen sich andere Träger nie stören. Einige Dinge sind spezifisch für die männliche Ausführung.

Ja, der Gürtel wurde bemessen und extra für mich gefertigt. Aber es ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, einen wirklich hautengen Sitz zu erreichen. Wie man auf den Fotos sieht, war er zu Anfang nicht einmal lackiert. Reinhold hat von Anfang an die Notwendigkeit von Änderungen eingeplant, um sowohl bei Sicherheit als auch Komfort nacharbeiten zu können.

Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, Euch auch einen Reinholds anzuschaffen, empfehle ich Euch, Euch gleich jetzt bei ihm anzumelden für einen neuen Gürtel. Es wird einige Monate dauern, bis es zum ersten Treffen kommt, weil die Warteliste ziemlich lang ist. Ich warne davor, einen gebrauchten Gürtel zu kaufen. Ihr bekommt nur das Material, das vielleicht ein Viertel des Wertes ausmacht. Die anderen drei Viertel müsst Ihr für Reinholds Handfertigkeit einplanen, damit er Euch den Gürtel anpasst. Seht doch einfach mal in den Spiegel und entscheidet selbst, ob Euer Gesicht einzigartig ist? Warum also glaubt Ihr, Euer Arsch sei es nicht?

Die schlechte Nachricht ist, dass ich in der ersten Version meinen Penis aus der Röhre ziehen konnte. Ich konnte nicht wirklich mit mir spielen, weil ich so enttäuscht war und keine erotische Stimmung aufkommen wollte. Mit dem Schlüssel in der Hand hatte ich eine andere Idee. Kann ich auch wieder rein? Und auch das gelang. Ich zog einen Bindfaden durch das Urinloch und damit den Penis zurück, um so meinen Ausbruch ungeschehen zu machen.

Mit der Überarbeitung in der zweiten Version gehören Fluchtversuche der Vergangenheit an. Von jetzt an habe ich einen Keuschheitsgürtel und nicht nur einen einfachen Gürtel!

Mit der ersten Version hatte ich das Pech, dass eine Leimstelle zwischen dem String und dem Afterloch sich löste. Darum wurde dieser Teil neu gefertigt, was ein anderes Problem aufwirft. Die ganze Struktur ist jetzt so steif, dass man den Gürtel beinahe nicht mehr anziehen kann. Auch wenn die Schlösser noch offen sind, ist fast nicht genug Platz, um den Penis in seine Röhre zu dirigieren. Darum habe ich ein Scharnier bestellt, mit dem man die Front abklappen kann. Um die eigentliche Gürtellinie ist ein Scharnier nicht nötig, weil das Material über eine lange Strecke flach und anpassungsfähig ist. Der alte String in der Pofalte war auch biegsam. Aber er war nicht lang und flexibel genug, um sich um die nötigen Winkel zu verbiegen. Schon bald konnte er der Belastung nicht standhalten. Am schwächsten Punkt, der Verbindung zwischen Karbon- und Glasfaser brach die Verbindung.

Wie schon zuvor gesagt, reden wir hier von Bondage. Damit verbunden sind einige "kleine Zipperlein", mit denen man leben muss. Und noch einmal wiederhole ich, dass all das mich nicht davon abhält, Euch einen Keuschheitsgürtel zu empfehlen. Trotz aller Unannehmlichkeiten trage ich meinen immer noch!

Die meisten Probleme hängen damit zusammen, dass ein hartes Material auf die zarte Haut in der empfindlichsten Region trifft. Als ein Anker für die nötige Enge und um den Gürtel daran in seine endgültige Position zu heben, müssen die Beckenknochen die größte Kraft aufnehmen. Dort wird die Haut stark beansprucht. Aber ich habe keine Blutergüsse beobachtet, wie ich anfangs befürchtete. Weil ich nun mal eine schlanke Person bin, ist es absolut unmöglich den Gürtel abzustreifen. Da ist einfach nicht genug Umfang für Manipulationen.

Normalerweise gleitet die Haut über Knochen. Aber der Gürtel klebt an ihr. So kann es leicht passieren, dass man sich eine Hautfalte (die nicht unter den Gürtel gleiten konnte) an einem Hindernis einklemmt. Ich bin in Zukunft vorsichtiger, wo ich mich anlehne. Ich vermeide es, dass sich meine Haut um das Taillenband wickelt.

Der dritte Anker, der String in der Pofalte stützt sich am Steißbein ab. Das ist eine Schlüsselstelle. Der Gürtel muss tragbar sein. Weil ich aber oft sitze, ist es besonders wichtig, das hier nicht zu viel Belastung auftritt. Lediglich Rad fahren ist schwierig, weil mein ganzes Gewicht dann durch den Gürtel gehalten wird.

Noch weiter herum ist der Peniskäfig der letzte Anker, der fest gegen mein Geschlecht gedrückt wird. Zusammen verhindern diese Punkte, dass sich der Gürtel bewegt. Man kann kaum einen Finger in die Hodenkammer quetschen. Und es ist absolut unmöglich sich Erleichterung zu verschaffen.

Wenn man zu viel läuft, können die Oberschenkel wund scheuern. Sie reiben gegen die Frontplatte wie auch am Afterloch. Das passiert nicht beim normalen täglichen gehen. Nur, wenn die Beine ausgelaugt sind vom Marschieren und man sich nach einem Sitz sehnt, braucht die Haut eventuell eine Pause vom Gürtel.

Ansonsten gibt es da noch ein kosmetisches Problem mit dem Lack. Entwickelt, um auf steifem Blech zu halten, blättert er evtl. von den verformbaren Seitenarmen. Reinholds hat hier großzügig Nachbesserung angeboten. In der Anfangszeit, solange noch die letzten Lösungsmittel ausdampfen, empfehle ich den Gürtel nur Stundenweise zu tragen. Außer dem Geruch ist mir aber kein Symptom aufgefallen.

Zuletzt möchte ich noch auf den Verschluss eingehen. Wie man auf den Bildern sieht, wird das eigentliche Schloss eingesteckt, nachdem das Taillenband eingehakt wurde. Man kann den Gürtel auch unabgeschlossen tragen. Aber ich würde das Haus nicht verlassen, denn man weiß nie, wann der Verschluss aufplatzt. Und man müsste sich wohl ausziehen, um es wieder zu schließen. Der große Vorteil dieser Konstruktion (außer, dass er so klein ist) liegt darin, dass man so einfach die Schlösser austauschen kann, falls befürchtet wird, dass mehr Schlüssel existieren, als die Schlüsselhalterin kontrolliert. Der Nachteil besteht darin, dass man immer einen Schlüssel braucht, um sich einzuschließen. Außerdem können die kleinen Teile leicht mal hinters Bett fallen, was ziemlich blöd ist, wenn jemand im spread-eagle darauf festgebunden ist.

Häufig ist es Teil der erotischen Fantasie, dass ein leises "Klick" das Schicksal besiegelt. Ich brauche eine extra Konstruktion, um das zu erreichen. Ich habe einen kleinen Container für den Schlüssel gebaut, der mit einem normalen Vorhangschloss oder einem Zahlenschloss verriegelt werden kann. Es handelt sich dabei um ein Metallrohr, dessen eines Ende mit Holz fest verschlossen wurde. Eigentlich wollte ich es anleimen. Aber ich bekam es nicht mehr heraus, nachdem ich es rein gehämmert hatte. In der anderen Seite steckt ein Holzstöpsel. Der Schlossbügel läuft durch die Bohrung in Rohr und Holz, welches komplett hinter Metall verborgen liegt. Mit dem Zahlenschloss ist es möglich, dass die Schlüsselhalterin per Telefon oder Email den Schlüssel freigibt.

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Abschließbarer Schlüsselcontainer.

Probleme mit dem Peniskäfig

Aus Sicherheitsgründen war es notwendig, den Gürtel in der zweiten Version enger zu machen. Zusätzlich hat Reinhold den Buckel über der Penisbasis vergrößert. Der Aussenrand des Peniskäfig drückt gegen die Haut. Normalerweise ist das nicht unbequem. Aber zusammen mit dem zusätzlichen Druck, der entsteht, wenn man auf dem Gürtel sitzt, kann es zu Blutstauungen kommen. Man kann nicht mehr für Stunden still halten. Alle zehn Minuten rutscht man auf dem Stuhl herum. Wenn man das nicht macht, fühlt es sich an wie eine Verbrennung durch etwas Heißes. Im Zusammenhang mit einer langen Autofahrt dachte ich, die Sonne würde meine Hose aufheizen. Aber später wurde mir klar, dass das auch passiert, wenn meine "bügelfreie Unterwäsche" nur lauwarm ist.

Wenn man den Gürtel anlegt, kann man sich die Hoden quetschen. Und wenn man nicht sehr sorgfältig ist, kann man manchmal nicht einmal den Gürtel schließen. Die kleinste Andeutung einer Erektion verhindert, dass der Penis ganz in seine Röhre rutscht. Das zusätzliche Volumen drückt auf die Hoden. Normalerweise könnten die Eier sich frei bewegen im Hodensack und der Gefahr ausweichen. Aber im Gürtel muss man sie in die richtige Position schütteln. Einmal akkurat verschlossen wirkt der Gürtel wie ein Schutzschild. Er wird den Hodensack, wie auch den Schwanz vor allen Einflüssen von außen schützen; ganz besonders vor den eigenen Fingern!

Der nächste Punkt beim Anziehen ist, den Penis in die Röhre zu dirigieren. Zuerst scheint das einfach zu sein. Aber das ist es nicht! Man muss die absolute Kontrolle über seine Erektion haben, damit er so klein wie irgend möglich ist. Die Hautoberfläche sollte trocken sein. Dadurch wird das Kleben der Haut am Material verringert. Als nächstes steigt man mit den Beinen in den Gürtel und schiebt ihn hoch. Ungefähr zehn Zentimeter vor dem endgültigen Ziel steckt man das Glied ins Loch. Das zusätzliche Scharnier würde das erheblich vereinfachen. So weit der simple Teil.

Dann zieht man den Gürtel höher. (Immer noch, ohne sich erregen zu lassen!)Es ist, als wenn man versucht sich in ein U zu setzen. Nur, dass die senkrechten Teile an der Haut kleben. Darum muss man die Konstruktion aufbiegen. Wieder würde ein Scharnier oder mehr von dem flexiblen Material das vereinfachen. Aber die schwerste Aufgabe ist die korrekte Platzierung von Penis und Hoden. Die sind bereits vom Gürtel verdeckt. Man kann nur noch mit den Fingern die Lage sondieren. Ansonsten kann man noch den Gürtel schütteln und hoffen, dass alles an den richtigen Platz fällt.

Wie erwartet, ist das Scharnier die Lösung. Jetzt brauche ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, wie ich den Gürtel anziehen soll. Ich tue es eben. Und weil es so einfach und schnell geht, muss man seine Erregung nur für einige zehn Sekunden zurückhalten, bis der Gürtel übernimmt, anstatt einige Minuten, in denen jemand zwischen Deinen Beinen herum fummelt. Zu Anfang fürchtete ich, das Scharnier könnte neue Probleme mit dem Gehen verursachen, weil die Oberschenkel daran reiben. Aber ohne meine Finger könnte ich nicht einmal sagen, dass es da ist. Reinholds hat wirklich tolle Arbeit geleistet mit diesem Zusatz.

Das ist alles so schwierig, weil die Vorhaut nicht zurück gleiten darf. Sie würde sich falten und bald schmerzen. Genau das habe ich vorgefunden, als ich den Gürtel nach meinem ersten mittellangem Verschluss öffnete. Es ist nicht ein Teil des Gürtels, der die Haut wund scheuert, wie ich anfangs dachte. Sondern die Falten sind verantwortlich für den Bluterguss. Weiterhin muss das Glied so tief wie möglich in die Röhre gleiten. Sonst verbleibt zu viel Volumen in der falschen Kammer und man bekommt die Schlösser nicht zu.

Ein gutes Zeichen ist, wenn die Vorhaut aus dem Urinloch guckt. Dann weiß man, dass es keine Falte mehr gibt. Nach 12 Stunden bis einem Tag passiert das meistens. Der Schweiß zusammen mit einigen Urintropfen und Schleim von einigen Halb-Erektionen bilden einen Schmierfilm. Die Schwierigkeit damit ist, dass die überstehende Haut leicht eingeklemmt wird, was wirklich schmerzhaft ist.

Darum hat Reinholds den ursprünglich einen großen Urinauslass in ein Sieb aus kleinen Löchern geändert. Damit wird auch gleich ein weiteres Problem gelöst. Während einer Erektion wird die Eichel gegen das geschlossene Ende gepresst. Es bildet sich eine Blasen-ähnliche Beule. Dazu kommt, dass das einzelne Loch von der Penisspitze blockiert wurde. Dann konnte Urin zurück fließen in die Hodenkammer, weil der Druck immer größer wurde wenn die Harnröhre nicht direkt darein mündete.

Im Körper zirkulieren mehr Flüssigkeiten außer Blut. Einmal wurde der Abfluß der Lymphe verhindert. Das führte zu einer geschwollenen Vorhaut. Es war nicht schmerzhaft, aber lustig anzuschauen. Der Schmollmund von Marilyn Monroe auf meiner Penisspitze.

Zuletzt noch mal zur Hygiene. Natürlich kann man das Glied nicht direkt waschen. Aber es ist möglich in die Hodenkammer zu bohren, wie man auch überall sonst unter den Gürtel stochern kann. Weiterhin kann man die Seife in die Penisröhre spülen. Für die kleine Reinigung zwischendurch habe ich eine Spritzflasche aus dem Laborbedarf bestellt, mit der man Wasser durch das Urinloch spritzen kann. So kann der Geruch in Grenzen gehalten werden. Nichtsdestotrotz empfehle ich, den Gürtel mindestens einmal die Woche zu öffnen. Außer Wasser und Seife habe ich keine Cremes oder Puder benutzt.

Der Träger muss lernen, die verschiedenen Signale aus der Region zu unterscheiden. Einige davon können eine Öffnung des Gürtels in den nächsten Stunden erfordern. Ich betone das noch einmal ausdrücklich für die Träger, weil ich fürchte, sie könnten aus falschem Stolz nichts sagen. Falls die Schlüsselhalterin zu viele Fehlalarme erhält, dann sollte sie sich eine andere "Bestrafung" ausdenken. Aber ignoriert keine Schmerzen. Natürlich wird der Träger so bald wie möglich wieder verschlossen ohne Erleichterung. So gibt es keinerlei Motivation für vorgetäuschte Schmerzen.

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Rot und schwarz; meine neuen Farben.

Zeitlicher Ablauf

In diesem letzten Kapitel möchte ich der Schlüsselhalterin einige Hinweise über den zeitlichen Ablauf geben.

Zuerst muss sie eine halbe Stunde einplanen, um den ihren Sklaven zu verschließen. Natürlich kann man Glück haben und er ist schon nach fünf Minuten drin. Ich habe Probleme meine Erektion wirklich zu kontrollieren. Und ich meine jetzt nicht den aufrechten harten Schwanz sondern den Unterschied zwischen "blutleer ausgesaugt" und "es gibt eine kleine Schwellung weit jenseits von steinhart". Für mich ist es sehr hilfreich, eine Unterhose zu benutzen und dann schnell in den Gürtel zu wechseln.

Für die Tests bei Reinholds ist das kein Ding, weil der Delinquent den Apparat nur für höchstens eine halbe Stunde trägt. Aber für eine Langzeitanwendung ist es unerlässlich, seine Genitalien in eine wohldefinierte Position zu sortieren.

Nach dem Einschluss sind die ersten fünf Minuten kritisch. Dann zeigt sich, ob zu viel Druck die Hoden quetscht. Ihr Sklave wird nicht richtig laufen können und vielleicht auf dem Boden rollen und um Atem ringen. Eine normale Erektion kann nicht so viel Druck ausüben. Das geht nur, wenn der Gürtel mit Gewalt geschlossen wird. Eventuell verschwindet der Schmerz nach weiteren zehn Minuten. Vielleicht flaut eine Halberektion ab. Aber das muss nicht zwingend ein gutes Zeichen sein. Es kann auch sein, dass der Sauerstoffmangel die schmerzenden Nerven beruhigt. Oder aber die Nerven selbst wurden abgeklemmt und der Schmerz so betäubt.

Von 15 Minuten bis drei Stunden danach kann sie beurteilen, ob er sich über eine seltsame Hitze beschwert. Dann stimmt etwas mit der Blutzirkulation nicht. Weise ihn an, sich zu bewegen und den Gürtel zu schütteln. Wenn die Wärme zurückkehrt nach 15 Minuten, oder anhält, dann muss sie ihn nochmal verschließen. Öffnet dafür die Verschlüsse, ohne jedoch den Gürtel hinunter zu ziehen. Jetzt wird der Peniskäfig geschüttelt. Dabei sollte der Penis hörbar gegen sein Gefängnis schlagen. Wenn das alles nichts hilft, dann gebt ihm eine weitere Stunde in Freiheit. Und vergesst nicht, dass Hände, die unter der Decke in Handschellen baumeln, nichts falsches anfassen.

Die nächste Zeit, die es zu wissen gilt, sind die frühen Morgenstunden zwischen 3 und 6 Uhr. Kein Mann kann mit einer Erektion pinkeln. Also ist es eine sehr bequeme Methode für den Körper, einen Steifen zu bekommen anstatt aufzuwachen und auf die Toilette zu gehen. Mit der Zeit wird daraus eine angenehme Gewohnheit, die immer tiefer in die Nacht verschoben wird. Selbst ohne Harndrang gibt es eine "vorbeugende" Erektion.

Diese bildet sich über Stunden aus, ohne dass er es im Schlaf kontrollieren könnte. Ab einem gewissen Punkt staut sich entweder Blut oder Lymphe, bis das Rohr komplett gefüllt ist. Erst wenn es dann anfängt, zu schmerzen, wird er wach. Normalerweise ist das jetzt aber noch kein Grund nach dem Schlüssel zu verlangen. Er muss nur aufstehen und für 20 Minuten in der Senkrechten bleiben. Unabhängig davon, wie müde er ist. Die Flüssigkeit wird wie durch Magie abfließen, der Schmerz verschwindet und alles ist fein. Wenn er nicht lang genug steht, dann muss er das ganze eine unbequeme Stunde später wiederholen.

Alle 24 Stunden muss er prüfen, ob die Haut an den Seiten des Peniskäfigs aufgescheuert ist vom Laufen. Dann sollte er langes sitzen und laufen vermeiden. Er kann ja stehen oder knien und vielleicht auch sich hinlegen. Hauptsächlich sind Bewegungen zwischen Oberschenkel und Gürtel zu vermeiden. Die wunden Stellen werden heilen, aber das dauert länger als ohne Gürtel.

Mindestens einmal die Woche sollte eine gründliche Reinigung stattfinden. Im ersten Monat der Eingewöhnung sollte das häufiger geschehen und dann die Zeit langsam gesteigert werden. Dazu sollte der Gürtel ausgezogen werden, so das nach Wunden gesucht werden kann. Und die Reinigung sollte natürlich nicht vergessen werden. Weil sie ihm nicht erlauben kann, das Korpus Delicti zu berühren, muss sie diese Arbeit für ihn übernehmen.

Da ich meine Schlüssel immer noch selbst verwahre, kann ich nichts über die psychologische Seite der Verschlusszeiten erzählen. Aber ich bin zuversichtlich, mehr darüber in der Zukunft herauszufinden.


Das wars! Ich hoffe, Ihr habt meine kleinen Einsichten genossen. Wenn nicht, dann habe ich noch eine letzte: Ist es nicht ein hübscher Einblick in seine letzten Sekunden in Freiheit?

private_lock@yahoo.com © 2003

Ein tiefer Einblick hinter das Schild.

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